Herdecke 2020-01-14T10:20:35+00:00

Werkstatt anthroposophische Medizin: Meditation und Wahrnehmungsschulung
S
eminarort: Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Calcium und Mistel im Gespräch

14. – 16. Februar 2020

Das Calcium und seine Verbindungen mit Phosphor, Schwefel, Fluor und Kohlensäure

26. – 28. Juni 2020

Die Mistel als Pflanze und Heilmittel

11. – 13. September 2020

Calcium und Mistel im Gespräch

Seminarzeiten:

Freitag: 17 – 19 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde mit thematischer Einführung,

anschl. Abendbrot

Samstag: 09.30 – 19.00 Uhr, anschl. Abendbrot

Sonntag: 09:30 – 13 Uhr

Die meditativen Übungen gehören in den Kontext des anthroposophischen therapeutischen Schulungsweges. Neueinsteiger sind herzlich eingeladen!

zum Programm: Flyer Calcium und Mistel

MEDITATION     –     ZUR METHODE

Das Instrument für das Meditieren ist die menschliche Seele. Diese wird zu Beginn vorbereitet, man stimmt sein Instrument durch verschiedene Vorübungen wie beispielsweise die Ruhe-Übung oder eine Eurythmieübung. Die eigentliche Meditation besteht aus einfachen, überschaubaren Schritten, um von sich selbst loszukommen und sich für die geistige Welt zu öffnen. Auf diese Weise kann ein Raum für eigene übersinnliche, ichgeführte Erfahrungen entstehen.

Anschließend an jede Meditation findet ein Gespräch statt, in dem die Eindrücke ausgesprochen werden können (nicht müssen). Aus den verschiedenen Facetten, die der einzelne erlebt hat, formt sich dann ein Gesamtbild.

DER ÄRZTLICHE MEDITATIONSWEG

Der ärztliche Meditationsweg schließt einen therapeutischen Raum auf, in dem der Mensch und die geistige Welt sich begegnen. Drei Säulen tragen diesen Raum:

  1. die heilenden Geistwesen
  2. der kranke Mensch und seine Innenwelt
  3. das Heilmittel aus der Außenwelt

Alle Bereiche werden zunächst einzeln angeschaut und dann miteinander verbunden. Dabei werden die verschiedenen Ebenen des Patienten einbezogen, sein Entwicklungsweg auf der Ich-Ebene, seine seelischen Lernprozesse, die Gesundung der Lebenskräfte und die physische Verfassung. Daraus ergibt sich eine therapeutische Grundrichtung und das benötigte Heilmittel. Die Heilmittelwahl ist die Kernaufgabe des Arztes. Die innere Geste der therapeutischen Grundrichtung und des Medikamentes kann sich auch in den künstlerischen Therapien, der Gesprächstherapie usw. fortsetzen, so dass ein Gesamtkonzept entsteht.

Meditieren ist ein Weg, um in eine Verbindung zur geistigen Welt einzutreten. Die Übungen sind systematisch aufgebaut, es werden  die Ausführungen R. Steiners für den allgemeinen Schulungsweg und die anthroposophische Medizin zu Grunde gelegt. Die Meditationen gehen von einfachen Grundelementen aus und werden im Laufe der Zeit immer differenzierter. Sie sind aus der ärztlichen Praxis entstanden und sollen in dem Arzt eine innere Souveränität ausbilden. So entwickelt sich ein eigenständiger Umgang mit den Aussagen Steiners und ein selbstständiges Wahrnehmen, um die geistige Welt und ihre Wirksamkeit in das therapeutische Vorgehen einzubeziehen.

Vorheriges: Zinn – Jupiter – Stirnchakra

1. – 3. März 2019: Jupiter-Zinn, Stirnchakra, Gehirn und Hypophyse

14. – 16. Juni 2019: Jupiter-Zinn, Leber und Gelenke, Bryonia und Löwenzahn

In der Seminarreihe werden in diesem Jahr der Jupiter, das Zinn und die entsprechenden Organe betrachtet.  In den medizinischen Vorträgen „Meditative Betrachtungen und Anleitungen zur Vertiefung der Heilkunst“ (GA 316, „Jungmedizinerkurs“) schildert R. Steiner die Wirkungen der Planetensphären auf den Menschen; zu jedem Planeten gehören ein Metall und mehrere Organe.

Der zentrale Einstrahlungsort der Planetensphären sind die sieben Chakren oder Lotusblüten, von hier aus gehen die Kräfte zu den entsprechenden Organen.

Um diese Zusammenhänge aus eigenem Erleben kennen zu lernen, werden einfache Meditationen durchgeführt, die dem Schulungsweg für ÄrztInnen und TherapeutInnen entsprechen. Daraus erschließt sich ein eigenständiges und schöpferisches Umgehen mit den anthroposophischen Heilmitteln.

Zum Programm: Zinn Jupiter Stirnchakra Herdecke