Isis-Heilwesen 2018-05-22T18:38:18+00:00
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Vollmond zu Ostern

Isis-Heilwesen

Das Wesen und Wissen der Isis hat sich seit der alten ägyptischen Zeit gewandelt und aus der vor- in die nachchristliche Zeit hinein weiterentwickelt. Es ist bis heute mit den Grundlagen einer geistig begründeten Heilkunde verbunden.

In den sehr alten Zeiten wurden die Heilungen im Tempel auf rituelle Weise vollzogen, ohne dass stoffliche Medikamente ins Spiel kamen. Das war möglich, weil die damalige menschliche Leiblichkeit noch feiner war als die heutige und somit leichter von den geistigen Heilkräften durchdrungen werden konnte. Schon während der späteren ägyptischen Zeit hat sich das geändert, die Leiblichkeit der Menschen wurde dichter und es ergab sich die Notwendigkeit, Heilmittel als Überträger der Heilwirkungen zu verwenden. Bis heute sind sie ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von Krankheiten .

Bei einer Krankheit sucht der Mensch Heilung. Was ist aber das Heilende? Es sind grundsätzlich die geistigen Kräfte, von denen die heilenden Wirkungen ausgehen. Das Geistige ist das, was heilt. Wenn ein Organ krank geworden ist, wenn es seine Funktion und seine richtige Gestalt verloren hat, dann hat es die Verbindung zu seinem geistigen Urbild verloren. Von dem Urbild gehen die richtigen gestaltenden und ernährenden Kräfte aus. Die Frage entsteht nun, wie bei einer Erkrankung der Anschluss an die kosmischen Urbilder wiedergefunden werden kann.

Die gesundenden Urbilder befinden sich im Kosmos in den geistigen Kräften der Sterne, des Tierkreises und der Planeten. Sie spiegeln sich auf der Erde in den Pflanzen und Mineralien wieder, die als Ausgangsstoffe verwendet werden. Diese pflanzlichen und mineralischen Ausgangsstoffe tragen die Informationen der Urbilder in sich. Damit die Urbilder und ihre Kräfte im menschlichen Organismus wirksam werden können, werden sie weiter bearbeitet und potenziert. Durch das Potenzieren werden die in ihnen enthaltenen Kräfte für den Organismus aufgeschlossen.

Potenzieren bedeutet, dass der Ausgangsstoff in einer Trägersubstanz durch Rühren zuerst zerkleinert und dann stufenweise, immer im Verhältnis 1: 10 (ein Teil Ausgangsstoff, neun Teile Trägerstoff), weiter verdünnt wird. Bei jeder Bearbeitungsstufe verringert sich der Ausgangsstoff, dafür verstärkt sich seine Energie. Während jedes Rührvorgangs strömen kosmische Kräfte ein. Wenn eine D 6 hergestellt wurde, dann ist der Ausgangsstoff 1.000.000mal verdünnt, aber in seiner Energie 6-fach verstärkt.

Die höchste hergestellte Potenz ist die D 30. Bei der Behandlung ist aber nicht die höchste Potenz die beste, sondern die, welche dem individuellen Menschen und seinem Prozess am besten entspricht.

Beim Potenzieren ist noch ein weiterer Aspekt wichtig. Das Potenzieren stellt eine offene Situation her. Im Moment des Rührens wird der Stoff in der Schale aufnahmefähig für die kosmischen Kräfte, die von den Sternen auf die Erde einströmen. Der Zeitpunkt des Rührens ist wichtig, denn die Kräfte strömen so ein, wie sie von den Sternen ausgesendet werden. Je nachdem, wie die Sterne in ihrem Verhältnis zur Erde stehen, sind die Einflüsse sehr unterschiedlich. Das kann man in etwa mit dem Horoskop bei der Geburt eines Menschen vergleichen. Genauer wurden die Wirkungen der Konstellationen bereits von Maria Thun in den Jahren von 1960 bis etwa 1990 erforscht. Sie hat die Einwirkung des Mondes und anderer Sterne auf die Erde, die Pflanzen und Tiere erkannt und für die Anwendung in der Landwirtschaft ausgearbeitet. Weitere Details finden Sie unter der Rubrik Potenzieren.

Die 2005 begonnene Forschung ist ein Anfang, aus dem bereits wichtige Erkenntnisse hervorgegangen sind und der dazu einlädt, weitere Schritte in diese Richtung zu gehen.